Logo mit Titelfotos von Kindern und Jugendlichen

Es war einmal...

Auf dieser Seite findet Ihr Projekte, die im Emmers erfolgreich gelaufen sind und heute aus verschiedensten Gründen nicht mehr durchgeführt werden (können). Die Gründe reichen von mangelnder Weiterfinanzierung aus Drittmitteln über Kürzungen der laufenden Basisfinanzierung bis hin zu pädagogisch begründeten Veränderungen bzw. Bedarfsanalysen in Bezug auf die Nutzer des Hauses.

 

Bemmenbüchse

Da immer mehr Kinder und Jugendliche in unser Haus kamen und nach einem langen Schultag "ausgehungert" unser Warm Up stürmten, gab´s es von 2006 bis 2010 das Projekt Bemmenbüchse im EMMERS.
Hier konnetn sich an jedem Schultag Schüler zwischen 6.15 Uhr und 7.45 Uhr ein gesundes Pausenbrot selbst schmieren.

Gründe, warum immer mehr Kinder ohne Pausenbrot und/oder Mittagessen ihren Schulalltag verbringen müssen, haben wir viele ausgemacht. Sie reichen von zunehmender Armut über nicht präsente Eltern bis hin zur falschen Prioritätensetzung in den Elternhäusern. 

Die Bemmenbüchse wurde von der Stiftung Aufwind Kinder- und Jugendfonds Dresden e.V. aktiv unterstützt!

Momentan sind wir dabei, die Bemmenbüchse aufgrund auslaufender Fördergelder umzustrukturieren, da der Bedarf noch immer da ist.

Hauswirtschaftsstube

Die Hauswirtschaftsstube war zwischen 2008 und 2010 ein Projekt Fallvermeidender Maßnahmen des Jugendamtes der Landeshauptstadt Dresden.

Jeden Dienstag und Donnerstag zwischen 15 und 18 Uhr konnten Kinder, Mütter und Väter in Hanna´s Hauswirtschaftsstube die einfachsten Dinge des Lebens - und auch die, die manchmal schwierig erscheinen - erlernen.

Ob Kochen, Backen, Nähen, Stricken, Spielen, Basteln: Hanna machte es möglich.

Am Ende arbeitete Hanna bis einen Job fand 1 Jahr lang ehrenamtlich in diesem Projekt.

Gripsfabrik

Kommt dir das bekannt vor: am Abend fragst du deine Eltern, ob sie dir bei deinen Schulaufgaben helfen können und sie antworten immer wieder "Später!" oder "Keine Ahnung!". Was tun, wenn gerade mal wieder keiner Zeit hat?

Von montags bis freitags konnten Kinder und Jugendlichen in der Gripsfabrik mehr als nur ihre Hausaufgaben erledigen. Dabei genossen sie ein kostenloses Mittagessen.
Die Gripsfabrik war von 2006 bis 2009 ein Projekt der Fallvermeidenden Maßnahmen gefördert durch das Jugendamt der Stadt Dresden und wurde im letzten Jahr durch die Deutsche Kinder- und Jugenstiftung, Sonderkonto "Deutsche Stiftung Kindergeld" unterstützt.

Immer samstags trafen wir uns 14 Uhr am EMMERS. Von hier aus erkundeten wir Dresden und seine Umgebung: ob in der Sternwarte (Radebeul) die Sterne betrachten, beim Comicfest eigene Geschichten erfinden, mit der Parkeisenbahn durch den Großen Garten düsen oder wilde Tiere im Zoo beobachten, vieles war möglich, aber nicht alles erlaubt!

MiM : Manipulation in Medien

Für das Projekt MiM ( Manipulation in Medien) erhielt das EMMERS eine Förderzusage von der Sächsischen Landesmedienanstalt von 2008 bis 2009. Hierbei ging es um die Vermittlung von Medienkompetenzen in den Bereichen Internet / Handy / Film.  Die Kinder und Jugendlichen hatten die Möglichkeit, diese Medien näher kennen zu lernen und kritisch zu betrachten, Gefahren und Vorteile herauszufinden, Lüge und Wahrheit zu unterscheiden – kurz: Informationskompetenz zu erlangen.

"Music connects Europe" - Internationale Jugendbegegnung im EMMERS

Acht Tage lang hatten Jugendliche aus Rumänien, Tschechien, Polen und dem Stadtteilzentrum EMMERS bei einer internationalen Jugendbegegnung  unter dem Motto „Music connects Europe“ gemeinsam verbracht. Musik in ihren verschiedenen Formen und Facetten bildete den Schwerpunkt dieser Jugendbegegnung. In verschiedenen Workshops wie Gesang, Percussion, DJing oder Tanz konnten sich die Jugendlichen im musischen Bereich ausprobieren und auch bei den Länderabenden stellten sie den anderen Teilnehmerinnen ihre Musik vor.  In gemeinsamen Workshops lernten die Jugendlichen miteinander vor allem via Körpersprache zu kommunizieren und so wuchsen sie schließlich innerhalb dieser Woche zu einer kleinen internationalen Gemeinschaft zusammen. Beim tränenreichen Abschied am Bahnhof versprach man sich zu schreiben und bis zum nächsten Jahr, wenn die Gruppen sich in Prag wiedersehen sollen, nicht zu vergessen.  

Mehr zur Jugendbegegnung lest Ihr hier

Schacholympiade

2008 fand im Stadtteilzentrum EMMERS eine Schacholympiade für Kinder- und Jugendliche statt. 30 TeilnehmerInnen im Alter von 7 bis 21 waren angetreten, um sich im Spiel der Könige gegeneinander zu messen. Viele der kleineren TeilnehmerInenn waren von ihren Eltern begleitet worden, die ihnen bei den jeweiligen Spielen kräftig die Daumen drückten. Jede Partie dauerte 15 Minuten, es wurden fünf Runden Schweizer System mit Schachuhr gespielt.
Die Turnierleitung übernahmen die Dresdner Schachlehrer Frank Quabs (Ran ans Brett e.V. und Klaus Wolf (SV TuR Dresden). Vom Jugendamt der Stadt Dresden, welches als Schirmherr dieser Veranstaltung aufgetreten war, wurden den Siegern anschließend die Pokale überreicht, welche in der EMMERS-eigenen Taschengeldwerkstatt angefertigt worden waren. Zudem erhielten sie jeweils eine Freikarte für die große Dresdner Schacholympiade.  

Kinderkramflohmarkt

Von 2007 bis 2009 fand einmal im Quartal der Emmers-Kinderkramflohmarkt statt. Rund 100 große und kleine BesucherInnen kamen regelmäßig ins EMMERS, um auf dem Markt Kleidung und Spielsachen für Kinder zu tauschen, zu verkaufen bzw. zu kaufen. Der Markt wurde häufig begleitet von einem Kinderfest mit Tombola und jeder Menge Spielen und sorgte dafür, dass sich die Kleinen dabei nicht langweilten.

Der Kinderkramflohmarkt entwickelte sich aus den Projekten Fallvermeidender Maßnahmen und wurde hauptsächlich von engagierten Ehrenamt von Thomas Böhme ins Leben gerufen und gestemmt.

Spielhaus

Erst samstags und später sonntags öffnete das Spielhaus im Emmers von 2006 bis 2009 für Kinder und ihre Eltern seine Pforten. Ob thematisch oder beim freien Spiel: alle konnten sich einbringen und vergnügen. Das Spielhaus war ein Projekt der Fallvermeidenden Maßnahmen des Jugendamtes der Landeshauptstadt Dresden.

Siedler

Das Projekt "Siedler" war 2005 ein Beteiligungs- und Kooperationsprojekt des Kulturbüros Dresden e. V., des Pro Pieschen e.V. und des EMMERS. Weiteren waren das Architekturbüro CONTEXTPLAN, das Grünflächen-, Stadtplanung- und Jugendamt einbezogen. Grundidee war, Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren bei der Planung und Gestaltung einer öffentlichen Brache einzubeziehen, so dass diese als öffentlich nutzbarer Platz zugänglich gemacht werden konnte. Nach vielen Planungs-, Gestaltungs- und Verhandlungsphasen entstand dann im Jahr 2006 auf der Leipziger Straße benannter öffentlicher Platz.

Heute ist "Siedler" ein fester Bestandteil der Projektschmiede bzw. des Kulturbüros. Infos unter www.siedler-sachsen.de

Mister X - Das Detektivspiel

Mister X war 2004 ein stadtweites Detektivspiel, dass sich an das Brettspiel Scottland Yard anlehnte. Teams versuchten mit Bus, Bahn und Elbfähre einen Mister X zu finden. Das EMMERS war die Schaltzentrale, von der aus die Teams halbstündlich Informationen über den Aufenthaltsort von Mister X erfuhren. Kurz vor Spielschluss hatte das Flexi-Team Neustadt (OUTLAW) Mister X schließlich eingefangen.

Pieschener Jugend wählt

Für die Simulation der Kommunalwahl im Jahre 2004 mit unseren Jugendlichen haben wir sogar den ersten Preis der Agenda gewonnen: 5000 Euro.